Samstag, 8. Februar 2014

Dem Sonnenuntergang entgegen...

Ihr Lieben,
ich danke euch für eure Kommentare zum letzten Post, es hat mich riesig gefreut, das so viele von euch dazu was geschrieben haben. Ihr wisst ja, wie das so ist, als bloggende Person :)
Ich fürchte, ich habe mit meinem Gejammer darüber meine gesamte Umgebung entnervt, schließlich kamen viele Zuschüsse von verschiedenen Seiten (besonders von Seiten meiner Eltern) damit ich wieder "mobil" bin.

Nun aber zum eigentlich Post, ich bin euch noch was schuldig geblieben, nachdem ich es angekündigt hatte.
Hier habe ich euch gezeigt, welches Bild sich mir auftut, wenn ich der Sonne entgegen fahre.

Auf der Heimfahrt fahre ich westwärts, abends, wenn sich die Sonne mit einem Spektakel verabschiedet.

Für mich ist es jedesmal ein Heimkommen, denn da, wo auf dem Bild der Himmel so feuerrot ist, da wohne ich. Das Bild ist auf dem letzten Berg abwärts ins Tal entstanden (wenn man den Hügel hier so nennen kann). Ganz unten in der Kuhle liegt unser Wohnort.
Das Schöne daran ist, das es um den Ort herum mehrere Wetterschneisen gibt.




Ich arbeite ganz genau am anderen Ende unseres Landkreises, dadurch muss ich einmal quer durch. Die Strecke zur Arbeit ist wunderschön, atemberaubenden Anblicke, die sich auftun, Atzelsberg, Marloffstein, Kalchreuth... all das sind die Orte auf dem Weg von dem sich die tollsten Anblicke auftun. Zwischen Atzelsberg und Marloffstein kann man wunderbar sowohl in die Fränkische Schweiz als auch nach Nürnberg schauen. Auf dem Kalchreuther Berg, hinunter in Richtung Weiher tun sich ebenfalls wunderbare Anblicke auf. Von dort aus kann ich oft schon in Richtung daheim schauen. Bei Schlechtwetter ist das Prima, da wird die Freude noch größer heimzukommen.
Denn meistens ist von dort aus ein kleiner Fleck zu sehen an dem die Sonne scheint bzw. es zumindest heller ist. Genau zu diesem Fleck will und fahre ich hin.  




Wir konnten schon mehrmals beobachten, wie sich das Wetter bei Einfahrt in unseren Ort über die Autobahnbrücke schlagartig ändert. Als würde man einen Vorhang zerreißen, gerade prasselt es noch auf die Frontscheibe dass der Scheibenwischer selbst auf höchster Stufe nicht mehr hinterher kommt und mit einemmal... nichts... er läuft auf voller Kraft aber umsonst. Im Ort regnet es nicht. Die Straßen sind nur leicht feucht durch die Reifen der Autos, die hinein fahren...



Wie ihr seht, ich habe euch meinen Heimweg fotografiert. Das letzte Bild ist auf der Autobahnbrücke entstanden. Mir ist klar, das man aus dem fahrenden Auto heraus nicht fotografieren sollte, aber wenn selbst die Autobahn "brennt", was will Frau da machen?
Es festhalten für euch, damit ich das Gefühl dieses Heim kommens mit euch teilen kann.

Macht es gut ihr Lieben ;)

Mit dem heutigen Post nehme ich wieder an Katjas (Die Raumfee) Aktion In heaven dabei.

Kommentare:

  1. Du bist mir ja Eine!!! Während dem Auto fahren fotografieren - ts ss ss!
    Ich hab gestern in der Früh auf'm Weg zur Abend einen herrlichen SonnenAUFgang gesehen und wär beinah stehen geblieben, um ihn zu knipsen. Aber ich war zu faul, rechts ranzufahren und auszusteigen *schäm* Das wär ein super Foto geworden.
    Aber so schau ich mir halt deine an :-)

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  2. Liebe Nanne,
    sehr schön die Fotos, da fällt es einem nach diesem genussvollen Anblick doch gleich etwas leichter, arbeiten zu müssen, oder? Und solche Wetterscheiden wie du sie schilderst finde ich immer total beeindruckend.

    Hier gibt es auch eine Stelle, wo ich auf der Fahrt zur Arbeit immer am liebsten anhalten und das Naturschauspiel fotografieren möchte.
    Leider scheiden alle Versuche völlig aus, denn es ist die Auffahrt auf die Schnellstraße - eine Kurve, total eng und lang - (Also fast ein geschlossener Kreis, weißt du, was ich meine?) und ich mag mein Leben und das Auto.
    Man käme dort auch nicht zu Fuß hin.
    Blick über Felder auf einen Wald im Hintergrund bei Sonnenaufgang, manchmal dunstig vernebelt, manchmal verschneit. So wunderschön.
    Hab einen guten Sonntag!
    Viele
    Claudiagrüße

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