Posts mit dem Label Upcycling werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Upcycling werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 7. April 2014

Ein Turm steht auf Balkonien... juheisasa...

... er ist in diesem Hause nur für die Hörnchen da :)

Lange hab ich gegrübelt. Der Entschluss, Erdbeeren auf den Balkon zu stellen, ist schon im letzten Herbst gereift. Die Hörnchen sind hier nämlich sehr flexibel in der Umgestaltung. Wenn es ihnen in den Sinn kommt, werden auch mal Zwiebelpflanzen ausgegraben und andersherum wieder reingesteckt oder aber die Saat wird gleich gefressen...

Nachdem wir nun seit zwei Jahren eine "Wilde Wohnzimmer WG" hier haben, haben wir beobachtet, dass sie total scharf auf Erdbeeren sind. Jawoll ja, die wirken wie ein Magnet. Im letzten Jahr blieb uns keine einzige Nascherdbeere übrig.

Was braucht es dieses Jahr, damit die Balkonpflanzen Chancen haben? Erdbeeren.
Aber doch nicht in allen Kästen, es muss noch was anderes geben... also habe ich mich auf die Suche gemacht.
Nach dieser Anleitung ist er entstanden...



Ich bin sehr glücklich damit, 24 Erdbeerpflanzen auf engstem Raum.
Das Rohr ist ein KG Rohr aus dem Baumarkt, 50 cm lang und 12-14cm breit (es ist auch mit einem alten Eimer/Fass etc. möglich, was übrigbleibt). Ein Forstnerbohrer 3,5 cm war auch im Einsatz. Breiter dürfen die Löcher nicht sein, schließlich halten die Pflanzen nur mit dem Wurzelballen. Was es jetzt noch braucht, sind die Früchte... die kommen sicher bald ;)

Es muss nicht umbedingt ein Erdbeerturm sein, es können auch Petunien, Hängetomaten, etc sein.  

Macht es gut ihr Lieben ;)

Dienstag, 20. November 2012

Noch so ein...

... "Will ich euch schon lange zeigen" - Projekt.



Es ist mein erster selbstgebundener Kranz nach 15 Jahren (als Kind/Jugendliche habe ich oftmals welche mit meiner Uroma gebunden, sie hat das ganze Dorf mit Myrthenkränzen versorgt).
Einem Kreativitätsschub im Herbst während des Marmeladekochens zu verdanken.

Könnt ihr euch denken, woraus er ist? Er ist auch "Resten" gemacht, aus dem, was von einem Wildobst übrig geblieben ist. Es sind die Reste der Holundermarmelade - die Stiele der Beeren.

Ich fand sie so toll gefärbt, dass ich es nicht übers Herz brachte, sie in ein dasein auf dem Kompost zu verbannen. Nun haben sie uns den ganzen Herbst über begleitet, den Winter werden sie auch noch bleiben - ich weiß nur noch nicht wie.


Bei Nina ist heute wieder Upcycling Dienstag, nach langer Zeit mache ich mit diesem Beitrag wieder mit.

Dienstag, 15. Mai 2012

Keine Mittel für hängende Gärten? Von wegen!

Oh doch! Platz ist in der kleinsten Hütte!
Aufgrund unseres Balkonausbaus zum Kaninchengehege muss ich auf meinen botanischen Balkongarten verzichten... dachte ich... bis vor kurzem...

Ich wurde Gott sei Dank eines Besseren belehrt.

1. baut Herr HildeWeit den Stall so, dass genug Platz ist um die Blumen der Herzdame auf dem Stall unterzubringen.

2. Wenn nicht vom Boden, dann eben aus der Luft.

So reifte langsam die Idee mit dem hängenden Balkongarten. Nur, wie zum Kuckuck setze ich das bitte um, ohne dass es allzu teuer wird? Günstiger Garten mit unendlichen Möglichkeiten bitte. Zur Optik soll er auch noch passen (das war der Zeitpunkt, zu dem Herr HildeWeit begann sich die Haare zu raufen).
Irgendwo in den weiten Welten des Netzes fand ich die Lösung (ich weiß leider nicht mehr wo *seufz*). Günstig, ich hab es da und es ist jederzeit zu beschaffen!

Ich wäre ja nicht ich, wenn ich es nicht sofort umgesetzt hätte ;)

Esst ihr auch so gerne das Kokosnusseis aus der Schale? Gibt es bei A**i. Schmeckt himmlisch.
Nun ratet mal, was ich verwertet habe *lach* Da ich süchtig nach diesem Eis bin, lassen die Schalen nicht lange auf sich warten, und sind doch zu schön um weggeworfen zu werden.

Also los:

Benötigt wird die Kokosnussschale und eine Bohrmaschiene mit Holzbohreinsatz.
Sucht euch zwei Stellen aus - vorher gut überlegen - an welchen die Schale aufgehängt wird. 
Löcher bohren.


Das Bohren der Löcher kann langwierig sein, ihr wisst schon, harte Nuss und so.
Durchhalten ist die Devise!


"Wo gehobelt wird fallen Späne"
Kokosspäne (-fasern) aufheben. 


Eine Schnur (ich habe ein Stück Paketschnur genommen) an den Löchern festbinden.


Schale mit etwas Erde füllen.


Kokosspäne (-fasern) mit untermischen.


Den Rest der Schale mit Moos füllen.


Steingartenpflanzen nehmen und einpflanzen.
Sukkuletten eignen sich optimal, da sie auch mit wenig Erde auskommen.


Fertig ist der hängende Garten.


Ich habe nur eine Pflanze genommen. 
So puristisch finde ich es sehr interessant.

Das Schönste an der Sache: Ich habe nicht einen Cent bezahlt. Die Schale war eh "Abfallprodukt". Erde und Moos habe ich aus deko- bzw. pflanztechnischen Zwecken immer vorrätig. Paketschnur ebenfalls. Die Steingartenpflanze kam von einer Arbeitskollegin.

Nun denn, es wird nicht bei diesem einen hängenden Steingarten bleiben. 
Hier warten noch mehr Schalen auf ihre Bestimmung.

Auch mit diesem Beitrag mache ich wieder bei Nina mit. 
Upcycling #20
Mehr Upcycling-Ideen findet ihr HIER in Ninas Werkeltagebuch.

Dienstag, 8. Mai 2012

Die neuen Aufgaben alter Arbeitsblätter...

... können folgendermaßen aussehen:


Ich arbeite direkt an einer Schule, in der Papiertonne landen täglich massen von Arbeitsblättern der Kinder, die entweder nicht mehr gebraucht werden oder Fehlkopien sind. Mich hat es gereizt diesem wertlosen Material neuen Sinn zu geben. So kam es, dass unsere Kinder, bewaffnet mit Wäschekörben "Mülltonnentieftauchen" gegangen sind. Massig Blätter - unter anderem auch mit großem Erkennungswert - wurden zusammengetragen, mit Hilfe vieler fleißiger Hände, Wasser und dem Handrührgerät zu Pappmachee verarbeitet.
Geschöpft wurde mit altem Fliegendraht oder aber selbst gestalteten Schöpfrahmen aus einem alten Kieferregal. Eingefärbt mit Krepppapier.

Ich bin mittlerweile bekannt für viele unterschiedliche Matschaktionen. Der Erfolg gibt mir recht ;)







Dies soll auch mein erster Beitrag zu Ninas Upcycling-Dienstag sein, bei dem ich seit einiger Zeit schon stiller Mitleser bin ;)