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Samstag, 25. August 2012

Eine simple Selbstverständlichkeit...

... hat es heute soweit gebracht, dass mich den ganzen Tag ein Lächeln begleitet hat. Sogar am Abend hat es sich mir gezeigt:



Das Lächeln haben sich die "Omma Kaadi" ( für die Nichtfranken: Oma Kathi) und ich heute geteilt.
Begleitet hat es uns beide über den ganzen Rest des Tages.

Ausgelöst wurde es durch eine (für mich) simple Sache:


Diese Woche habe ich von ihr, spontan über den Gartenzaun hinweg eine große Schüssel Zwetschgen und Tomaten geschenkt bekommen. Beim Namen kannten wir uns bis vorgestern nicht, das hat sich nun geändert.
Ich habe mich sehr über das Obst/Gemüse gefreut. 
Nun hatte ich noch ihre Schüssel hier, die ich schnellstmöglichst - aber nicht leer - zurück geben wollte.
Gestern habe ich den Tag mit Obst ernten und verarbeiten verbracht. Zwei der entstandenen Marmeladen habe ich ihr heute mit ihrer Schüssel und einem kleinen Gruß persönlich zurück gebracht.
Meine Güte, was für eine Freude. Ich war auf ihren Freudenausbruch überhaupt gar nicht gefasst. Zuerst über die Marmelade, im Anschluss: "Des is gaa nimma so sääälbstverstendli hait, des so junga Lait wie sie nu eiwäggn." (z.Dt: Das ist gar nicht mehr so selbstverständlich heute, das so junge Leute wie sie noch einkochen.)
Woraufhin ich ihr kurz erzählt habe wie es dazu kam.
Was mir selber nicht so sehr bewusst war, stellte sie in einem Satz und dem dazu aus tiefstem Herzen kommenden Lächeln dar. Ich habe mein Handeln nämlich nie von dieser Seite aus betrachtet.

"Jungs Madla, si ham ihr Linnia gfunna, blaims der dreeu."
(z.Dt: Junges Mädchen, sie haben ihre Linie gefunden, bleiben sie ihr treu.)

Ihr ehrliches Lächeln und die Freude darüber, was mir durch ihren Satz klar wurde, haben mich den Rest des Tages nicht mehr losgelassen. 

Ausgelöst nur durch eine kleine Selbstverständlichkeit, die viel tieferes bewirkt hat...


(Das Bild ist mein heutiger Beitrag zu Katjas Aktion In Heaven. Im übrigen sehr toll und empfehlenswert. Schaut mal vorbei.)

Samstag, 4. Juni 2011

Ganz ehrlich...

... muss ich sagen: Ihr seid schuld! *gg*
Schuld daran, dass ich meinen Hang zu alten Sachen wieder entdeckt und neu aufleben lassen habe. Es lässt sich sogar mit dem klassischem Geschmack meines Mannes vereinbaren... wenn, ja wenn... ich meinen Schwingschleifer (den ich vor Jahren mal geschenkt bekommen habe und der seitdem ein sinnloses dasein im Keller fristete) hervorhole und - ja, was denn wohl *gg* - die alten Möbel die mir so gefallen weißel (natürlich nur mit Gebrauchsspuren) *lol*

Das alles natürlich nach Absprache mit dem Herzallerliebsten. Es gibt ein paar Stücke, die darf und möchte ich nicht auf diese Art und Weise anpacken. Wie mein altes Radio... das bleibt Original *gg*

Als kleines Dankeschön an euch stell ich heute einige Bilder aus dem Suppenmuseum Neudorf (Erzgebirge) ein. Leider war es nicht möglich einigen Dingen den Raum auf dem Bild zu lassen den es gebraucht hätte, damit es wirken kann. Es befindet sich alles auf engstem Raum.

Genießt die paar, ich hab noch mehr *gg*







Ich hätte da drin schreien können vor Begeisterung. Es gibt drei Stuben: Eine Nähstube, wie zu Omas Zeiten, eine Küche wie zu Omas Zeiten und ein Esszimmer wie zu Omas Zeiten. Es sieht tatsächlich aus wie bei Oma - wie bei meiner Oma!!! *gg*

Besonders begeistert hat mich, dass ganz Neudorf alles zusammengesammelt hat, was es an alten Küchenutensilien im Dorf noch gab. Massig wunderschöne Sachen, aus Privatbesitz!!!

Kleiner Tip von meiner Seite wenn ihr dort in der Gegend seid: Besucht es!!!

*Uuuuupss* Jetzt ist der Post ewig lang geworden. *sorry*

Samstag, 9. April 2011

Eines meiner liebsten Erbstücke...

... trägt das Mädchen auf diesem Bild:







Schwarz-weiß ist nicht ganz klar zu erkennen, wie es aussieht, darum hier in Farbe:













Das Muster kommt aus einem Buch, welches ich auch vererbt bekommen habe:
Die Farbe des Buchs ist grausam, ich weiß *gg* Dafür der Inhalt umso besser. Es handelt sich um ein Buch mit verschiedenen Häkelmustern und Anleitungen dazu (doch das Granny welches ich suche ist nicht darin).
Das Kleid, welches das Mädchen trägt ist eine Art Generationenkleid... gehäkelt von allen Damen im Großfamilienhaushalt, Uroma, Oma und Mama...

Das Bild ist im übrigen gar nicht sooo alt. 
Kurz nachdem es geschossen wurde, ist die kleine Madam dermaßen auf die Nase geflogen - seht ihr die Abflussrinne vor ihr??? Es hatte zur Folge, dass sie beim Fotografen das erste mal geschminkt und gepudert wurde. Mit gerade mal einem Jahr *lach*

Woher ich das so genau weiß? Ich hatte vor diesem Abfluss noch jahrelang Respekt, und es gibt das Ding heute noch *lach*

Im Hintergrund übrigens meine geliebten Obstbäume, die Schwengelpumpe, Opas Moplik (Jafka, falls das einem von euch was sagt) und der Stolz meiner Oma - die verfluchte Agave *lach*

Montag, 14. März 2011

Wer meine Schwächen kennt...

... der kann sich vorstellen wie glücklich ich war, diese Fotos machen zu können:

Die ländliche Idylle hier hat es mir total angetan. Entschuldigt das etwas unscharfe Bild, es ist aus dem Zug in voller Fahrt aufgenommen.

Das nächste Bild zeigt das, was mir ganz besonders am Herzen liegt:

Einen Klinkerbau... in diesem Fall dieser Bahnhof.

Ich wollte euch schon seit längerem was erzählen, in diesen Post passt es gut, finde ich...
Mein Elternhaus ist ja auch ein Klinkerbau - Eisenbahnerhaus. Mittlerweile wohnt mein Onkel mit seiner Familie darin. Dieses Jahr wird das Dach erstmalig seit bestehen (1910!!!) neu eingedeckt.
Die Dachziegel sind größtenteils unbeschädigte original Deutsche Ziegel.

Ich hänge sehr an diesem Haus, viel ist mir nicht mehr geblieben. Nun habe ich mir, nachdem ich das Erfahren habe, ein paar Dachziegel gewünscht - als Symbol, schließlich bin ich unter diesem Dach aufgewachsen.
Das schöne ist... ich bekomme sie!!! Es werden jede Menge davon (auf meinen Wunsch) eingelagert. Genauso wie die Dachziegel vom Haus meiner Großeltern.

Wenn wir das nächste mal nach Oberschlesien fahren, werden so einige mitgenommen werden, um daraus schöne Stücke zu basteln. Ich freue mich wie Bolle!!!
Herr W. (=mein Märchenprinz), schlägt bereits die Hände überm Kopf zusammen *lach*
Mir doch Wurst, ich bin zu einigem fähig *ätschbätsch*

Samstag, 12. März 2011

Wow, wie toll

Das war alles, was ich mir hierzu denken konnte. Ich habe vor Jahren von meiner Oma ihre gesamten Häkelgarnvorräte erhalten. Gestern brauchte ich eines dieser Garne, eine ganz bestimmte Farbe. Seht mal, was ich noch darin gefunden habe...



Ich bin gerade am Muster entziffern, weitestgehend habe ich es auch schon. Ich komme nur nicht darauf, wie die Blütenblätter an der Spitze so zusammengenommen werden konnten (und will es diesmal ohne Mama schaffen *lol*)
Hat jemand von euch eine Idee?

Sonntag, 24. Oktober 2010

Nicht sehr schön...

... aber köstlich und verlockend sind die uralten Äpfel aus dem Garten meiner Oma. Mein Snack für heute:
Ich kann Adam und Eva verstehen.

Montag, 18. Oktober 2010

So was nenn ich Wochenende / That´s what i call weekend

Viel braucht es nicht, um mich an einem Wochenende glücklich zu machen.

 Thinks that make my day on weekend:


Kuscheln mit dem Märchenprinzen, ein Schoppen Wein, selbstgebackene Quarkkrapfen und einen faszinierenden Film über eine Frau mit wunderbarem Blick auf Kinder und die Welt. Wellness pur! *gg*
Ok, die Krapfen sollten Quarkplätzchen nach einem schlesischen Familienrezept werden. Dummerweise haben zwei Rezepte sehr ähnliche Namen... wer lesen kann ist klar im Vorteil... wer den Geschmack der Rezepte im Rohzustand kennt auch ;) So lies sich doch noch was zaubern, Flexibilität ist alles.

Prince charming, a glass of wine, self made crullers and an awesome film about a women who has a wonderful sight of children and the world. Pure wellness. *lol*
Ok, the crullers had to be quark biscuits according to the costum of an old silesian recipe of my grandma. Unfortunately two recipes had very similiar names... it is an advantage to read distinctly... it is also an advantage to know the taste of biscuits and crullers when they are not baken. ;) So i could conjure anything else. Flexibility - and thats all!

Sonntag, 26. September 2010

Märchenzeit / Fairy tail time

Das ist der Herbst für mich. Da erstehen Märchen wieder auf. Ich liebe sie alle. Zeit wirds die Wohnung Märchenhaft zu dekorieren. Seltsame Wesen halten Einzug:

That is autumn for me. There fairy tales arise. I love it every fairy tail, it´s time to decorate. Strange natures are introducing here:



Donnerstag, 2. September 2010

Der Charme der Ziegelhäuser / Charm of Brick houses




Wir waren diesen Sommer für vier Tage im Erzgebirge. Dem Charme der Ziegelhäuser konnte ich nicht wiederstehen. Mag sein, dass es daran liegt, dass ich in einem aufgewachsen bin...

We were this summer for four days in the Erzgebirge. I succumb the brick house charms.
I was living in a brick house when i was a child, maybe thats the reason why this buildings rise me so up.