Donnerstag, 12. April 2012

Rabenschwarz...

... war meine Stimmung als ich heute nach Hause gefahren bin. Fix und alle bin ich gewesen. Nur noch müde, kraftlos und genervt. Meine Laune wurde auch nicht besser, als ich ins heimatliche Dorf eingefahren bin. Die Sonne habe ich im Rücken gelassen, in die schwarze Wolkenwand bin ich gefahren.
Fluchend bin ich die Treppen hochgestiegen, nur noch froh, die Tür hinter mir schließen und alles draußen lassen zu können. Gestern auf Arbeit hatte ich einen Kreativitätsschub, der seine Spuren bis in den heutigen Tag hinein gezogen hat, die Aktion war es wert. Die Reaktion einiger erwachsener Mitmenschen darauf mir jedoch unergründlich. 

Kennt ihr solche Tage? An denen ihr alles hinschmeißen könntet vor Wut?
Ich ringe oft mit mir. Mit dieser "Ich-will-alles-haben-und-du-musst-dafür-tun"- Einstellung der großen Leute. Meinem Auftreten dem gegenüber. Es fällt nicht immer leicht, angemessen zu reagieren. Zum Schutze der kleinen Leute.

An solchen Tagen brauche ich sie dringend, meine kleinen Inseln. Momente der Erholung.
Heute wurden sie mir ganz besonders geboten. Wohnungstür auf, und hier kommt er...
...der Ausblick aus den N/O-Fenster:

Sekunden später, der Ausblick aus dem S/O-Fenster:

Aufatmen, ankommen.
Nun bin ich bereit zu neuen Schandtaten - mal sehen was dabei raus kommt ;)

Montag, 9. April 2012

Das Osterüberraschungsei...

...präsentierte sich während dem Fototermin auf den Regnitzwiesen von seiner besten Seite. *gg*





Na, wo hat es sich denn versteckt? Man sieht das Ei vor lauter Wiese nicht.





Oh, doch, hier ist es tatsächlich zu sehen. Es kommt daher auf einem Nest aus Puffreis und Schokolade.


Was wohl die Füllung ist? *gg*























Es hat mächtig viel Spaß gemacht, dies zu backen. Ein Experiment. Die Sache wars wert. Selbstgemachte Überraschungseier sind der Renner, hab ich festgestellt.

Sonntag, 8. April 2012

Ostergaumenfreuden... oder...

... das Ergebnis der Aktion Wasserbomben:


Ein kleines Dessert als Teil unseres Ostergeschenkes an die Familie. Gefreut hats jeden, geschmeckt auch. Gefüllt war es mit einer Straciatella-Creme, das Gelbe darin ist das Gute daran - Marzipanmasse mit Lebensmittelfarbe *mmmh*  Zu Ostern soll das ganze schon als Ei herkommen, gell?
Meinem Papa kam beim Anblick die Idee, die Schälchen auch für Eis zu verwenden.
Da wir hier beide Spätfrühjahrs-Geburtstagskinder sind, weiß ich, wie sich das selbstgemachte Eis auf der Geburtstagstafel kleiden wird. ;)





Die Idee kam bombig gut an.

Teil 2 unserer Osterüberraschung bekommt ihr morgen zu sehen. Ein Überraschungsei der besonderen Art  ;)
 
Möchtet ihr die genaue Anleitung für die Herstellung des Schokoschälchens? Lasst es mich wissen ;)


Freitag, 6. April 2012

Karfreitag

Ganz traditionell.

Schon gestern gab es bei uns Spinat, Spiegelei und Kartoffeln, die gute alte fränkische Tradition aus der Kindheit des Herren im Hause.

Heute lebt meine oberschlesische Kindheitstradition auf. Bei uns gibt es heute kein Fleisch, es wird auch nichts Süßes genascht.

Heute Abend gibt es lecker Fisch mit Kartoffeln.

Die Vorbereitungen für den Ostersonntag sind seit heute in vollem Gange, ich freue mich schon sehr auf das Beisammensein im Kreis der Familie. Wir sind bei meinen Eltern eingeladen.

Unser/Mein Teil der Vorbereitungen sieht so aus:


Wozu ich Wasserbomben brauche? Weil es hier so knalle heiß ist, dass wir eine Abkühlung gebrauchen können ;)

Quatsch mit Sauce Hollondaise ;)

Wer mich kennt, weiß dass bei mir Last-Minute-Ideen die Kreativsten sind. Also, warum nicht kurz vor Schluss richtig ran?

Das ist Teil meiner Osteraktion für dieses Jahr.

Im Hause HildeWeit wird es keine gekauften Osternester zum verschenken geben.
Selbst gemacht ist die Devise.

Herr HildeWeit ist schon nahe der Verzweiflung, schließlich bin ich heute in sein heiliges Reich eingetreten (unsere Küche *gg*) um dort kreatives Chaos zu verbreiten. Sein Gesicht, als ich ihm von meinem Plan erzählte hättet ihr sehen müssen. Innerhalb von drei Minuten ist er wieder ein bisschen mehr ergraut *lol*

Nun steht ein Teil des Nestes schon hier, seine anfängliche Panik hat in Begeisterung umgeschlagen. Er möchte mindestens zwei davon ganz für sich allein (wie gut dass ich meine bessere Hälfte kenne *gg*).

Was aus den Wasserbomben wurde?
Soviel sei gesagt: Als mir eine Kollegin davon erzählte, habe ich dermaßen Bauklötze gestaunt, dass ich es ausprobieren musste.

Mittwoch, 4. April 2012

Mit ganzem Herz bei der Sache...

... war ich heute für das diesjährige Osterferienprogramm unserer Einrichtung.


"Jagd auf den Osterhasen" war angesagt. Gemeinsam mit einer Kollegin die das ganze moderierte (der Osterhase kann nur mümmeln ;) ) wurde aus der Aktion ein riesen Spaß. Die Kinder haben es genossen.
Nach kurzer Diskussion mit den Kollegen wurde beschlossen: Der Hase muss so wie er ist einkaufen gehen.
Hasenfutter holen ist die Devise...


Die Verkäufer hatten Mitleid mit mir, Möhren und Kohlrabi gab es geschenkt ;)

In diesem Sinne: Frohe Ostern euch allen *mümmel*

Dienstag, 3. April 2012

Die Wasserräder...

... hier an der Regnitz werden in nächster Zeit wieder beginnen sich zu drehen.
Damit die Bewässerung der Felder funktioniert, braucht es auch kleinere Rädchen. Auf eines davon sind wir auf unserem Sonntags-Spaziergang gestoßen:


Dieses Rädchen ist nicht perfekt und wartet auf den Tag seines Einsatzes. Wenn es dann mal soweit ist, ist es Teil eines großen schönen Ganzen.

So wie das kleine Rädchen stehen auch wir an einem Punkt, an dem wir abwarten und uns umschauen müssen. Wir besinnen uns... zurück... in unsere eigenen Fähigkeiten. Langsam erfolgt der Ausbau, und jeder entdeckt ein kleines Stück von sich, was er bisher nicht gekannt hat. Fähigkeiten, von denen er bisher dachte, dass er sie nicht hat.

Eine meiner stärksten - und mir lange nicht bewussten - Fähigkeiten ist das optimistische Handeln, komme was will. Je auswegloser die Situation umso mehr beiße ich mich an anderen Dingen fest, die mich aufrecht halten. Ich bin das Steh-auf-Männchen. Für mich ist das hinfallen dazu da um wieder aufzustehen. Es öffnet neue Blickwinkel und Perspektiven. Zufällig. Dann gilt es, aus sich selbst zu schöpfen. Sich neue Ziele zu setzen, und seien sie noch so klein. Dinge zu schaffen, die dabei helfen, aufrecht zu stehen. Ich schaffe mir solche Momente ganz bewusst und schöpfe sie voll aus. Diese Fähigkeit hat, wie ich erstaunt feststellen musste, nicht jeder. Es ist an mir zu lehren, wie man sie sich schafft. Meine kleinen Inseln.

Solch kleine Inseln haben wir uns nun auch gemeinschaftlich geschaffen - und es wirkt!!!

Nun ist es für mich an der Zeit, zu einer meiner Inseln - meinem Blog - zurückzukehren.

Sonntag, 1. April 2012

Geduzelte Post...

... gab es diese Woche für mich, vom lieben Frollein Enerim. Was hab ich mich gefreut:





Die Akelei-Samen kamen an. in einer tollen Karte. Liebe Irene, ich traue mich gar nicht, sie aufzumachen, so schön finde ich sie. Das hab ich mich schon beim Briefumschlag fast nicht getraut...
Vielen Dank ;)