... hat es heute soweit gebracht, dass mich den ganzen Tag ein Lächeln begleitet hat. Sogar am Abend hat es sich mir gezeigt:
Das Lächeln haben sich die "Omma Kaadi" ( für die Nichtfranken: Oma Kathi) und ich heute geteilt.
Begleitet hat es uns beide über den ganzen Rest des Tages.
Ausgelöst wurde es durch eine (für mich) simple Sache:
Diese Woche habe ich von ihr, spontan über den Gartenzaun hinweg eine große Schüssel Zwetschgen und Tomaten geschenkt bekommen. Beim Namen kannten wir uns bis vorgestern nicht, das hat sich nun geändert.
Ich habe mich sehr über das Obst/Gemüse gefreut.
Nun hatte ich noch ihre Schüssel hier, die ich schnellstmöglichst - aber nicht leer - zurück geben wollte.
Gestern habe ich den Tag mit Obst ernten und verarbeiten verbracht. Zwei der entstandenen Marmeladen habe ich ihr heute mit ihrer Schüssel und einem kleinen Gruß persönlich zurück gebracht.
Meine Güte, was für eine Freude. Ich war auf ihren Freudenausbruch überhaupt gar nicht gefasst. Zuerst über die Marmelade, im Anschluss: "Des is gaa nimma so sääälbstverstendli hait, des so junga Lait wie sie nu eiwäggn." (z.Dt: Das ist gar nicht mehr so selbstverständlich heute, das so junge Leute wie sie noch einkochen.)
Woraufhin ich ihr kurz erzählt habe wie es dazu kam.
Was mir selber nicht so sehr bewusst war, stellte sie in einem Satz und dem dazu aus tiefstem Herzen kommenden Lächeln dar. Ich habe mein Handeln nämlich nie von dieser Seite aus betrachtet.
"Jungs Madla, si ham ihr Linnia gfunna, blaims der dreeu."
(z.Dt: Junges Mädchen, sie haben ihre Linie gefunden, bleiben sie ihr treu.)
Ihr ehrliches Lächeln und die Freude darüber, was mir durch ihren Satz klar wurde, haben mich den Rest des Tages nicht mehr losgelassen.
Ausgelöst nur durch eine kleine Selbstverständlichkeit, die viel tieferes bewirkt hat...
(Das Bild ist mein heutiger Beitrag zu Katjas Aktion In Heaven. Im übrigen sehr toll und empfehlenswert. Schaut mal vorbei.)